Stefan Grefig (2015)

 

 

Stefan Grefig wurde 1976 in der Pfalz geboren und absolvierte nach seiner schulischen Ausbildung ein Kapellmeisterstudium an der Musikhochschule Maastricht/Holland, das er mit hervorragender Auszeichnung abschloss. Parallel dazu legte er sein Diplom in Musikpädagogik und Trompete an den Musikhochschulen Wiesbaden bzw. Frankfurt a. M. ab.

Seine beeindruckenden Leistungen als Dirigent der Rheinhessischen Bläserphilharmonie, des Freiburger Blasorchesters sowie der Brass Band Rheinland-Pfalz stellt er auch bei bundesweiten sowie internationalen Wettbewerben unter Beweis. So erreichte er bei jedem dieser Contests das Siegertreppchen und trat – als bisher einziger Dirigent – mit gleich zwei Orchestern beim deutschen Orchesterwettbewerb 2012 an. Den bislang größten Wettbewerbserfolg feierte Grefig bei dem ‚Certamen Internacional de Bandes de Musica‘ 2014 in Valencia.

Als Initiator an dem bundesweit einzigartigen Kooperationsprojekt für Menschen mit Behinderung und Blasorchester zur Inklusion geistig sowie körperlich beeinträchtigter Menschen leitete Grefig die Auftragskomposition “Wir sind Eins!” von Braxton Blake, welche im Mai 2014 mit dem Musikverein Sinzheim welturaufgeführt wurde. Durch die Gründung der Brass Band Rheinland-Pfalz im Jahr 2012 stieg Stefan Grefig in ein neues, aufstrebendes Genre ein und zeichnete neben den Aufgaben des musikalischen Leiters auch verantwortlich für die Projektorganisation.

Konzerttätigkeiten führen ihn immer wieder ins Ausland, beispielsweise nach Österreich, Estland, Finnland, Frankreich, Italien und Spanien. Weiterhin ist er als Dozent für Dirigat, allgemeine Unterrichtsmethodik und Trompete tätig. 2009 erhielt er einen Lehrauftrag an der ‚Academy of Stage Arts‘ in Frankfurt a.M. Regelmäßige Rundfunk- sowie Fernsehproduktionen mit dem SWR runden das breite Spektrum seines künstlerischen Schaffens ab.

Zurzeit ist Stefan Grefig Chefdirigent des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz, der Rheinhessischen Bläserphilharmonie, des Freiburger Blasorchesters, des Sinfonischen Blasorchesters im Musikverein Sinzheim sowie der Brass Band Rheinland Pfalz.

 

Stefan Barth (2014)

Stefan Barth wurde 1967 in Wadern geboren. Mit 9 Jahren begann seine musikalische Ausbildung an der Klarinette, später kamen Saxophon und Klavier hinzu. Er nahm mehrmals erfolgreich am Wettbewerb Jugend Musiziert teil.1978 trat Stefan Barth dem Musikverein Braunshausen und etwas später der Stadtkapelle Hermeskeil bei. Nach dem Abitur leistete er von 1986 bis 1987 seinen Wehrdienst beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr ab.


Von 1988 bis 2001 war er Lehrer für Klarinette und Saxophon an der Kreismusikschule Merzig-Wadern. 1997 begann er das Studium in Blasorchester-Dirigat und Orchestration am Conservatoir de Musique in Luxemburg und schloss dieses Studium im Jahr 2000 mit Auszeichnung ab.

 

Stefan Barth ist Mitglied der Deutschen Bläserphilharmonie, Dozent und Co-Dirigent der Bläserphilharmonie Süd-West und Privatmusiklehrer für Saxophon und Klarinette. Er dirigiert die Musikvereine Braunshausen, Wemmetsweiler und Lüxem sowie das Sinfonischen Blasorchester des Musikkreises St.Wendel. Er ist seit 1999 Kreisdirigent im Bund Saarländischer Musikvereine für den Musikkreis St.Wendel. 

 

Regelmäßige Gastdirigate führten ihn unter anderem zum Sinfonischen Blasorchester Westerwald, dem Sommerkurs für Sinfonische Blasmusik in Marktoberdorf sowie dem Sommerkurs für Sinfonische Blasmusik in Annweiler am Trifels. Stefan Barth ist seit 2003 Lehrkraft der Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich für Klarinette und Saxophon. 

Kunihiro Ochi (1997-2013)

Kunihiro Ochi wurde in Tokio/Japan geboren. Nach seinen Waldhornstudien am Geburtsort und in Frankfurt/Main folgte eine Ausbildung als Kapellmeister an der staatlichen Musikhochschule Karlsruhe, die er mit der Note 1,0 abschloss.

Schon während der Studienzeit bewies er seine Fähigkeiten als Dirigent durch zahlreiche Aufnahmen beim HR und SDR sowie bei Engagements mit internationalen professionellen Orchestern, u.a. Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Rishon Lezion Sinfonieorchester (Israel) und Orchester-Ensemble Kanazawa (Japan). Von 1991 bis 1994 war Ochi erster ständiger Gastdirigent bei der Baden-Badener-Philharmonie.

Parallel begann auch seine intensive Arbeit als Leiter verschiedener Blasorchester. Zwischen 1998 und 2003 leitete Ochi als Chefdirigent das „Orchestre d´harmonie de l´électricité de Strasbourg“, mit dem er 2002 bei einem Nationalwettbewerb in Frankreich den 1. Preis gewann, sowie 2003 an der WASBE (World Association for Symphonic Bands and Ensembles)-Weltkonferenz in Schweden teilnahm.

 

Gründer und musikalische Leiter 1990-1997

Hans-Albert SCHWARZ (1951 - 1997) gründete in seiner Eigenschaft als Landes­musikdirektor des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz 1991 das Jugendblasorchester, er leitete selbst die Arbeitsphasen und übernahm die Organisation des Orchesters. Er studierte an der Musikhochschule in Saarbrücken, war zwei Jahre Militärmusiker im Heeresmusik­korps Koblenz, seit 1982 unterrichtete er an der Kreismusikschule Trier-Saarburg. Seine musikalischen Aktivitäten waren vielseitig. Von 1988 bis 1995 leitete er das Jugend­blasorchester in Schleswig- Holstein. Im Lan­desmusikrat Rheinland-Pfalz war er von 1990 bis 1996 Vizepräsident. Am 25. Sep­tember 1997 verstarb er unerwartet und allzu früh im Alter von nur 46 Jahren.

Karl MOMBÄCHER (*1931) war seit 1960 Dirigent des Oberstufen- Blasorchesters Quar­tett-Verein Ober-Olm, seit 1968 stellvertre­tender Landesmusikdirektor im Landesmusik­verband Rheinland-Pfalz und seit 1981 stell­vertretender Leiter des Hessischen Polizeior­chesters. Er unterstützte Hans-Albert Schwarz bei der Gründungsphase des Jugendblasor­chesters Rheinland-Pfalz.

Der niederländische Komponist Cornelis (Kees) VLAK (*1938) studierte am Amster­damer Konservatorium Klavier und Trompete sowie Komposition und Dirigieren am Musik­lyzeum Amsterdam. Sein kompositorisches Schaffen umfasst neben unterhaltender auch die sinfonische Blasmusik. Kees Vlak ist der Blasmusik verbunden als Dirigent verschie­dener Blasorchester, Leiter von Seminaren sowie als Wertungsrichter bei nationalen und internationalen Wettbewerben.

Gerhard FISCHER-MÜNSTER (*1952) findet mit seinem eigenwilligen Komposi­tionsstil weltweite Anerkennung. Der Diri­gent, Pianist, Klarinettist und Komponist ist Dozent am Peter-Cornelius Konservatorium Mainz. Durch Hans-Albert Schwarz entstand ein enger Kontakt zum Jugendblasorchester Rheinland-Pfalz. Fischer-Münster schrieb ei­gens für das Orchester Werke, die inzwischen internationale Bedeutung errungen haben ("Psychodrom", "Vierhundert Takte Rhein­land-Pfalz", "Personata" und Sinfonie Nr. 4 "Im Anfang war das Wort"). Unter der Lei­tung des Komponisten erlebten alle Orches­termitglieder packende Proben und ergrei­fende Uraufführungen.