Die nächsten Arbeitsphasen

#142 Sommer 2020

Programm

Pēteris Vasks Konzert Nr. 2 »Klātbūtne« (Präsenz) für Vlc. und Streichorch.
Dmitry Shostakovich Symphonie Nr. 7 op. 60 C-Dur »Leningrad«

Dirigent Johannes Klumpp
Solist Benedict Klockner, Violoncello

Arbeitsphase

3. – 16. August 2020, Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz

Konzerte

Freitag, 14. August 2020, Trifolion Echternach (LUX) (Mosel Musikfestival), unter der Schirmherrschaft der Deutschen Botschaft Luxemburg

Samstag, 15. August 2020, Sayner Hütte Bendorf (Int. Musikfestival Koblenz)

Sonntag, 16. August 2020, 17.00 Uhr, Jugendstil-Festhalle Landau (in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Südliche Weinstraße)

Ein an Höhepunkten reiches Programm wird unter der feurigen Leitung des jungen Dirigenten Johannes Klumpp dargeboten, der bereits 2016 Mahlers 1. Sinfonie sehr erfolgreich mit dem LJO aufgeführt hat. Den Beginn macht Pēteris Vasks‘ zweites Cellokonzert, das 2012 als Auftragskomposition der Amsterdam Sinfonietta entstand und der international bekannten Cellistin Sol Gabetta gewidmet ist. Über den lettischen Titel „Klātbūtne“ („Präsenz“) sagt Vasks: „Ich meine damit, dass ich gegenwärtig bin. Ich bin nicht fern. Mit jedem Atemzug bin ich in dieser Welt verankert, mit all meinen Idealen und Träumen von einer besseren Welt“. Solist wird der junge Cellist Benedict Kloeckner sein, der zu den herausragenden Künstlern seiner Generation gehört und weltweit regelmäßig mit erstklassigen Orchestern konzertiert.

Der zweite Konzertteil widmet sich Dmitri Schostakowitschs Symphonie Nr. 7, die den Beinamen „Leningrader Sinfonie“ trägt, da sie im direkten Umfeld der Kampfhandlungen im Jahr 1941 in und um Leningrad entstand, als die Stadt während des Zweiten Weltkriegs von deutschen Truppen eingekreist und für zweieinhalb Jahre belagert wurde. „Bis heute“, so Schostakowitsch rückblickend, „weiß ich alle Daten: Den ersten Satz beendete ich am 3. September, den zweiten am 17. und den dritten am 29. Ich arbeitete Tag und Nacht. Manchmal fielen Bomben rundherum und die Flugabwehr trat in Aktion. Aber ich unterbrach meine Arbeit nicht für einen Augenblick.“ Wer zuhört, sieht möglicherweise einen Film: 1. Satz (Krieg), 2. Satz (Erinnerung), 3. Satz (Heimatliche Welten), 4. Satz (Sieg). Das Erzählen ist die Stärke von Schostakowitsch, doch letztlich schreibt er absolute Musik. Die ist widerständig und nachhaltig. Ihr Erfinder ist ein hochinspirierter Kopf und ein empfindsamer Zeitgenosse.


#143 Herbst 2020

Arbeitsphase

12. – 25. Oktober 2020, Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz

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